Kategorie: Projekte2024

  • Allianzen

    Aktion für Menschenrechte e.V. bot von Mai bis Oktober 2024 samstags und sonntags 50 Freizeit- und Bildungsangebote in Kiel-Gaarden für Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund an. Filme, Spiele, Diskussionen zu Politik und Religion sowie Exkursionen zu KZ-Gedenkstätten und der jüdischen Gemeinde förderten Ambiguitätstoleranz und Prävention gegen Radikalisierung. 30 Teilnehmende und ihr Umfeld bauten Allianzen gegen Antisemitismus, Islamismus und Rassismus auf.

  • Geflüchtete engagieren sich – Zauberwerk

    Geflüchtete engagieren sich – Zauberwerk

    Die Willkommensinitiative Friedrichsort e.V. ermutigte von Juni bis Dezember 2024 geflüchtete Menschen in Kiel-Friedrichsort zu aktivem Engagement durch Begegnungen, Bildungsangebote und Workshops wie Nähmaschinenführerschein. Geflüchtete Personen brachten Kompetenzen ein, vernetzten sich und handelten selbstwirksam, unterstützt von ehrenamtlichen Aktionen und Netzwerken. 25 Personen wurden in Toleranz, Integration und Deeskalation gestärkt.

  • Campus Festival

    Der ASTA der Christian-Albrechts-Universität Kiel veranstaltete am 8. Juni 2024 auf dem Uni-Gelände ein Festival mit Musik, Workshops und Talks zu Teilhabe, Diskriminierung und Toleranz. Initiativen und Gruppen informierten über zivilgesellschaftliches Engagement und warben für Demokratie an Hochschulen und in Kiel. Über 1.500 Studierende, Mitarbeitende und Öffentlichkeit wurden kostenfrei für Vielfalt und Antidiskriminierung sensibilisiert.

  • Inside Stasi – Monika Haeger

    Nicole Heinrich führte 2024 das dokumentarische Monodrama „Inside Stasi“ auf, das Mechanismen von Überwachung und Denunziation in der DDR am Beispiel der Stasi-Agentin Monika Haeger beleuchtet. Authentisches Material und Interviews mit Opfern zeigen, wie Ideologien zu Unrecht führten und warnen vor aktuellen Bedrohungen für Demokratie und Menschenrechte. Das Stück motivierte 50 Teilnehmende zur kritischen Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart.

  • Come together

    Grenzen sind relativ e.V. organisierte am 29. Juni 2024 während der Kieler Woche ein inklusives Bühnenprogramm auf der Rathausbühne. Menschen mit und ohne Behinderung traten gemeinsam als Künstler*innen auf, um Barrieren abzubauen, Vielfalt sichtbar zu machen und Werte wie Teilhabe und Antidiskriminierung zu fördern. Über 3.000 Personen wurden direkt erreicht, ergänzt durch mediale Sichtbarkeit, mit Fokus auf Rassismus- und Rechtsextremismus-Prävention.

  • Don´t forget Afghanistan – Resistent Festival: Für ein besseres Morgen. Für Alle.

    Don´t forget Afghanistan organisierte am 10. Februar 2024 einen Informationsstand in der Kieler Innenstadt mit Gesprächen und Mitmach-Aktionen durch eine afghanische Menschenrechtsaktivistin und weitere Akteure. Am 11. Februar 2024 folgte im Kulturforum Kiel ein Kulturfestival mit Musik, Tanz, Theater, Redebeiträgen und afghanischem Essen, geleitet von afghanischen Künstlerinnen und Aktivistinnen. 600 Teilnehmende wurden zu Themen wie Lage in Afghanistan, Flucht, Asyl, Genderdiversität, islamistischer Radikalisierung und Muslimfeindlichkeit sensibilisiert – mit Fokus auf Toleranz, Vernetzung und Antidiskriminierung.

  • Birds – Überfliegen von Territorien und möglichen Welten

    Kiel CREARtiv e.V. führte von November 2023 bis Juli 2024 vier fünftägige Workshops an Grund- und Förderschulen durch, darunter an der Gerhart-Hauptmann-Schule. Mit Puppentheater, Sprachförderung und Austausch mit El Colmo Títeres aus Argentinien wurden DAZ-Kinder in Integration, Kreativität und Biodiversität gestärkt. Kinder überwanden Sprachhemmungen, Lehrkräfte lobten den nachhaltigen Effekt, und ein Methodenheft sichert die Fortsetzung.

  • Kennenlernen und Gemeinschaftsraum künstlerisch gestalten

    Manuel Puderbach organisierte von Mitte bis Ende Dezember 2024 ein Weihnachtsfest am 17. Dezember und Workshops zur Raumgestaltung vom 27. bis 30. Dezember im Stadtteil Wik. Das Mitmachprojekt förderte friedliches Zusammenleben und baute Stigmatisierung gegen Sinti und Roma ab – durch Begegnung und kreative Gestaltung. 310 Teilnehmende schufen zwei dauerhafte Begegnungsräume mit positiver Resonanz und stärkerem Vertrauen, unterstützt durch Diakonie und Stadtteilnetzwerk.

  • Commedia Herz und Leber

    Der Förderkreis Schauspiel und Sprache g.e.V. brachte bis Dezember 2024 die schwarze Komödie „Commedia Herz und Leber“ durch die Schule für Schauspiel Kiel auf die Bühne. Aufführungen fanden im Januar und Februar 2024 kostenfrei im KulturForum Kiel statt und thematisierten Fluchtursachen, Machtmissbrauch und Ausgrenzung. 310 Teilnehmende diskutierten die Inhalte, Presse lobte den Humor, und 3.000 Flyer sorgten für Öffentlichkeitsarbeit.

  • Mensch sein – ein sinnhaftes und friedenstiftendes Kiel CREARtiv Projekt

    Kiel CREARtiv e.V. führte von September bis Dezember 2024 zwei dreitägige Workshops an der Gerhart-Hauptmann-Schule in Ellerbek und der Toni-Jensen-Grundschule in Diedrichsdorf durch. Künstler*innen Deborah Di Meglio und Kati Luzie Stüdemann leiteten mit Kindern kreative Arbeiten, Rollenspiele und die Gestaltung eines Schwungtuches zu Vielfalt, Toleranz und Empathie. 41 Kinder wurden erreicht, Lehrkräfte bekamen Handouts, und Evaluationen zeigten bessere soziale Dynamik sowie langfristige Effekte wie mehr Teamgeist.

  • Kein Schluck

    Der Förderkreis Schauspiel und Sprache g.e.V. produzierte von August bis Dezember 2024 einen 30-minütigen Film zum Fetalen Alkoholsyndrom. Der Film zeigt Fakten in einfacher Sprache, lässt Betroffene sprechen und verarbeitet Erfahrungen theatralisch, um Prävention zu fördern. Er ist barrierefrei mit Untertiteln und wurde über YouTube der Schule für Schauspiel SH verbreitet – mit über 5.000 Aufrufen und positiver Resonanz bei Fachkräften, Betroffenen und Öffentlichkeit.

  • KEIN SCHLUCK

    Der Förderkreis Schauspiel und Sprache g.e.V. produzierte von August bis Dezember 2024 einen 30-minütigen Film zum Fetalen Alkoholsyndrom. Der Film zeigt Fakten in einfacher Sprache, lässt Betroffene sprechen und verarbeitet Erfahrungen theatralisch, um Prävention zu fördern. Er ist barrierefrei mit Untertiteln und wurde über YouTube der Schule für Schauspiel SH verbreitet – mit über 5.000 Aufrufen und positiver Resonanz bei Fachkräften, Betroffenen und Öffentlichkeit.