Autor: admin

  • Lauf gegen die soziale Kälte

    Lauf gegen die soziale Kälte

    Heinz Ratz / Strom & Wasser
    Der Lauf gegen die soziale Kälte

    ABENDKONZERT:
    29.04.2026 / 19:30 Uhr
    Pumpe, Kiel
    Eintritt frei/ Spende

    Ein Fest für die soziale Arbeit! Die guten stillen Kräfte in der Gesellschaft sichtbar machen! Uns um ein respektvolles Miteinander bemühen – darum geht es in der Aktion von Heinz Ratz, die ihn am 29.04 in die Pumpe nach Kiel führt – und bundesweit in über achtzig Städten stattfindet.

    Worum geht es genau?

    Im Frühjahr startet Heinz Ratz seinen Lauf gegen die (soziale) Kälte. Er möchte die Menschen und Einrichtungen in das Bewusstsein der Bevölkerung bringen, die sich unermüdlich bemühen, gesellschaftliche und individuelle Not aufzufangen, und in einer Zeit allgemeiner gesellschaftlicher Verhärtung für ein friedvolles, weltoffenes und solidarisches Miteinander stehen, das Mut macht und Hoffnung, in einer ansonsten immer kriegerischer und konfliktreicher wirkenden Zeit.

    Tagsüber wird Ratz mit vielen solidarischen Künstler*innen Konzerte in Hospitzen, Wohnungslosenheimen, Frauenhäusern, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung spielen. Am Abend findet dann ein großes öffentliches Konzert mit allen Beteiligten statt, in dem sich die Einrichtungen vorstellen können und Spenden sammeln für wichtige Projekte.

    Einlass 19 Uhr
    Beginn 19:30 Uhr

    Eintritt frei / Spende

    In Kiel mit dabei:
    Strom & Wasser (Kiel/Hamburg)
    Anni Heger (Hamburg)
    Martin Goldenbaum (Berlin)
    Tillmann Dentler (Kiel)
    Saad Alsayed (Kiel)
    Akkordarbeit (Rendsburg/Kiel)

    Eintritt frei / Spende

    Quelle: Heinz Ratz

    weitere Infos: www.offensivbuero.de

  • „Deutschland, siehst du das nicht?“ – Untergang der Weimarer Republik (1929–1933)

    „Deutschland, siehst du das nicht?“ – Untergang der Weimarer Republik (1929–1933)

    Literaturkonzert mit Roman Knižka und dem Bläserquintett OPUS 45
    „Deutschland, siehst du das nicht?“ – Untergang der Weimarer Republik (1929–1933)

    Texte u. a. von Erich Kästner, Mascha Kaléko, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Viktor Klemperer, Sebastian Haffner und Dorothy Thompson

    Musik u. a. von Hanns Eisler, Kurt Weill, Erwin Schulhoff, Paul Juon, Jean Françaix – ebenso wie Swing und Schlager von Cole Porter und den Comedian Harmonists
    Rezitation: Roman Knižka
    Dramaturgie: Kathrin Liebhäuser

    Dauer des Konzerts: ca. 90 Minuten (ohne Pause)
    Extra-Kapitel: Kiel 1929-1933

    Inhalt

    „Deutschland, siehst du das nicht?“ – der Titel greift eine eindringliche Zeile aus Kurt Tucholskys Gedicht Deutschland, erwache! von 1930 auf. Es ist ein scharf formulierter Warnruf vor Radikalisierung, Gewalt und dem Zerfall demokratischer Normen. Vielleicht ahnte Tucholsky bereits, dass der Untergang der ersten deutschen Demokratie bevorstand: Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit, soziale Not, politische Radikalisierung, Straßenschlachten, Notverordnungen und Präsidialkabinette prägten das Bild – die junge Republik taumelte unaufhaltsam ihrem Ende entgegen.

    Und doch war dies auch eine Zeit kultureller Blüte. Brecht und Weill erfanden die Oper neu, Walter Mehrings Der Kaufmann von Berlin löste einen Theaterskandal aus. Die Uraufführung von Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues provozierte Nazi-Proteste, während Marlene Dietrich als Lola die Leinwand eroberte. Massen strömten zu Sportveranstaltungen, Boxweltmeister Max Schmeling wurde zur Ikone, die Großstädte feierten Rausch und Rebellion: Sex, Drogen, Charleston.

    In ihrem neuen Programm begeben sich Roman Knižka und OPUS 45 in diese dramatische wie schillernde Schlussphase der Weimarer Republik – und knüpfen damit an ihr viel beachtetes Weimar-Programm In diesem Land … zum Krisenjahr 1923 an. Vom Tod Gustav Stresemanns bis zur Machtübernahme Hitlers verfolgt Roman Knižka die politischen und gesellschaftlichen Stationen dieses finalen Kapitels. Literarische Texte von Erich Kästner, Mascha Kaléko, Bertolt Brecht und Kurt Tucholsky treffen auf zeitgenössische Reportagen und Tagebücher – etwa von Viktor Klemperer, Sebastian Haffner oder Dorothy Thompson. Ein regionaler Akzent beleuchtet zudem, wie die Menschen in Kiel die politischen Umbrüche dieser Jahre erlebten.

    Das Bläserquintett OPUS 45 bildet die musikalische Vielfalt der Epoche ab – mit Werken von Hanns Eisler, Kurt Weill, Erwin Schulhoff, Paul Juon oder Jean Françaix. Daneben erklingen Schlager und Tanzmusik jener Jahre – von Cole Porter bis zu den Comedian Harmonists.

    Die Weimarer Republik war keine Totgeburt. Ihr Scheitern war nicht zwangsläufig. Am Ende des Programms steht daher die zentrale Frage:
    Welche Lehren ziehen wir heute aus dem Untergang der ersten deutschen Demokratie?

    Die Künstler:innen

    Roman Knižka wurde 1970 in Bautzen geboren, erlernte an der Dresdner Semperoper zunächst den Beruf des Theatertischlers und verließ die DDR noch vor dem Mauerfall über die Grüne Grenze. Nach seinem Studium an der Bochumer Schauspielschule spielte er zunächst am dortigen Schauspielhaus und begann dann, sich einen Namen in TV-Dramen, Liebesfilmen, Tatorten und diversen Kinoproduktionen zu machen. Daneben spricht er regelmäßig Hörbücher ein und ist mit großem Erfolg auf der Bühne aktiv. Seine markante, wandlungsfähige und einnehmende Stimme begeistert sowohl Kinder als auch Erwachsene.

    Das Bläserquintett OPUS 45 gründete sich bei einem Berliner Orchesterprojekt: Johannes Brahms’ Ein deutsches Requiem (Opus 45) stand auf dem Programm und ist seither namensgebend. Das Bläserquintett, bestehend u. a. aus Musiker:innen der Hamburgischen Staatsoper, des Beethoven Orchesters Bonn, der NDR Radiophilharmonie Hannover und der Dresdner Philharmonie, beschreitet seit einiger Zeit gemeinsam mit dem Schauspieler Roman Knižka neue, disziplinübergreifende Wege. So entstanden acht Literaturkonzerte, die in der deutschsprachigen Konzertlandschaft einmalig sind – etwa das Programm zum NS-Widerstand (Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen!) oder die szenische Lesung zu Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland, die das Ensemble mit dem Primo-Levi-Zitat Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen … betitelte.

    Auszeichnung
    Am 30. Oktober 2025 wurden die Künstler explizit für dieses Programm mit dem Hans-Frankenthal-Preis 2025 der Stiftung Auschwitz-Komitee
    ausgezeichnet.

    Kontakt zum Ensemble:
    Benjamin Comparot
    Bredenbekstr. 2
    22397 Hamburg
    (0176) 62 11 00 83
    benjamin.comparot@gmx.de

    »Showreel« (Rollenbeispiele) Roman Knižka:
    https://t1p.de/dm6ms

    www.opus-45.de
    www.opus45-derfilm.de
    www.facebook.com/opus45
    www.instagram.com/ensembleopus45

    Tickets bei https://theater-kiel.de/produktionen/deutschland-siehst-du-das-nicht.html

  • Foto-Workshop: Demokratie sichtbar machen

    Foto-Workshop: Demokratie sichtbar machen

    Foto-Workshop der Partnerschaft für Demokratie Kiel im Rahmen des bundesweiten Ehrentages am 23. Mai 2026

    Wann: Samstag, 23.5.2026 von 10 bis 17 Uhr

    Wo: Seminarraum der ZBBS, Sophienblatt 64a, 24114 Kiel Dozentin: Betti Bogya

    Demokratie ist mehr als ein politisches System – sie ist gelebter Alltag. Unser Foto-

    Workshop „Demokratie sichtbar machen“ lädt dazu ein, genau diesen Alltag mit der Kamera zu entdecken und festzuhalten. Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach Momenten und Orten, in denen demokratische Werte wie Mitbestimmung, Vielfalt, Freiheit und Zusammenhalt sichtbar werden.

    Unser Fotospaziergang durch Kiel verbindet Geschichte, Politik und persönliche

    Perspektiven. Gemeinsam erkunden wir zentrale Orte der Demokratie und halten fest, wie sich ihre Werte im Stadtbild widerspiegeln. Der Spaziergang lädt dazu ein, Demokratie nicht nur zu verstehen, sondern sie im eigenen Blick sichtbar zu machen.

    Wir starten von der ZBBS aus zum Denkmal des Kieler Matrosenaufstand. Hier setzen wir uns mit den historischen Wurzeln der Demokratie auseinander und suchen nach Bildmotiven, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Weiter führt uns der Weg zum Landtag Schleswig-Holstein, wo politische Entscheidungen getroffen werden. Die moderne Architektur und die offene Lage direkt am Wasser bieten spannende Möglichkeiten, das Thema Transparenz und Mitbestimmung fotografisch umzusetzen.

    Zum Abschluss wechseln wir die Perspektive: Bei einer Fahrt auf der Kieler Förde in Richtung Bahnhof eröffnen sich neue Blickwinkel auf die Stadt. Vom Wasser aus lassen sich bekannte Orte neu entdecken – und vielleicht auch ungewohnte Bilder von Freiheit, Offenheit und Bewegung einfangen.

    Abschließend besprechen wir die entstandenen Fotos – sowohl inhaltlich als auch aus fotografischer Perspektive.

    Ablauf:

    1. Uhr bis 11 Uhr: Grundlagen der Fotografie (im Seminarraum ZBBS)
    2. Uhr bis 15 Uhr: Fotospaziergang

    15 Uhr bis 17 Uhr: Besprechung der entstandenen Fotografien (im Seminarraum ZBBS)

    Interessierte können sich hier anmelden: Annette Wiese-Krukowska (PfD Kiel/ZBBS), Mail: awk244@web.de

    Hinweise:

    Ein Teilnehmer*innenbeitrag wird nicht erhoben, Spenden an die ZBBS SH sind aber willkommen: https://www.zbbs-sh.de/spenden/

    Bitte die eigene Kamera mitbringen, danke! Max. 12 Personen können teilnehmen.

  • Erstellung einer Präventionsbroschüre für Kiel gegen Antisemitismus

    Projektträger
    Jüdische Gemeinde e.V.

    Diese Broschüre dient nicht nur der Aufklärung über Jüdisches Leben in Kiel, sondern verbindet darüber hinaus auch noch die zwei ansässigen Jüdischen Gemeinden in Kiel. In diesem Jahr soll es ausschließlich um die Erstellung der Broschüre gehen.

  • Inklusion zwischen Jugendbeirat und Flüchtlingen

    Projektträger:
    ZBBS e.V.

    Die Kandidaten des neu zu wählenden Jugendbeirats im November werden gemeinsam mit Flüchtlingen einen begleiteten Ausflug in einen norddeutschen Freizeitpark unternehmen. Ziel ist es, jugendliche Multiplikatoren für die Flüchtlingssituation zu sensibilisieren, Barrieren aufzubrechen und der gemeinsame Spaß im Umgang miteinander. Ein Projekt im Zeichen der Inklusion.

  • Rechtsberatung für Flüchtlinge: „Refugee Law Clinic“

    Projektträger:
    Refugee Law Clinic Kiel e.V.

    An dem Hamburger Modell Law Clinic für Flüchtlinge inspiriert, wird nun auch in Kiel über Jura-Studierende gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Thomas Jung eine Refugee Law Clinic für Kiel eingerichtet. Hier wird Flüchtlingen kostenlose Rechtsberatung angeboten.

  • Und was glaubst du?

    Projektträger:
    Kiel CREARtiv e.V.

    Das Projekt richtet sich an GrundschülerInnen der 3./4.Klassenstufe. Themenfeld sind der Glaube und die verschiedenen Glaubensrichtungen. Ziel ist es, Kinder für diese Themen zu sensibilisieren. Unreflektierte Aussagen und Abgrenzungen von anders denkenden Menschen werden durch gemeinsames Handeln reflektiert und aufgebrochen.
    Mit Mitteln der Kunst- und Theaterpädagogik werden hier Inhalte und Unterschiede der vier großen Glaubensrichtungen bekannt gemacht und die zugrunde liegende Gemeinsamkeit von friedlichem Ausgleich und Versöhnung erfahren. So wollen wir Vorurteilen und Ausgrenzungen entgegenwirken.

  • Interkulturelle Wochen: Festival „Soundcheck“

    Projektträger:
    Jannes Willrodt

    Im Rahmen der interkulturellen Wochen wurde das Festival „Soundcheck“ im Sport- und Begegnungspark Gaarden veranstaltet. Die interkulturellen Wochen stehen dieses Jahr unter dem Motto „Vielfalt in Kiel“. Mit dem Festival möchten wir theoretische Begriffe wie „Willkommenskultur“ oder „Interkultureller Austausch“ in die Praxis umsetzen. Es ist ein Tag der Begegnung mit verschiedenen Kulturen, mit Jung und Alt, mit verschiedenen Musikrichtungen und Kulturgenres – vor allem sind es Begegnungen auf Augenhöhe und mit gegenseitiger Wertschätzung.

  • „On Water“ – Ausstellungsprojekt 18. Oktober – 8. November 2015

    Projektträger:
    Heino Schomaker

    „On Water“ ist eine Ausstellung im Atelierhaus im Anscharpark in Kiel mit Arbeiten von Refugee Report | Kemal Vural Tarlan und Jon Davis | Sigrun Drapatz. In der Ausstellung wird mit künstlerischen Mitteln das Phänomen Flucht thematisiert und lässt Flüchtende dabei selbst zu Wort kommen.  Das begleitende Veranstaltungsprogramm wird einzelne Aspekte des Themas Flucht gezielt beleuchten. Dabei werden insbesondere Fluchtgründe, zum Beispiel die dramatischen Lebenssituationen von Menschen in Teilen dieser Welt, veranschaulicht.

  • Trommeln mit Flüchtlingen

    Projektträger:
    Musiculum

    Für Flüchtlinge, die nur wenig oder gar nicht die deutsche Sprache beherrschen, bieten sich hier Begegnungen und Austausch über die Musik an. Insbesondere das gemeinsame Trommeln eignet sich, um den Zugang zueinander zu öffnen und Sprachbarrieren zu überwinden. Trommeln verbindet Kinder und Jugendliche miteinander, bringt sie zum Lachen und gibt ihnen Energie. Sie können eigene Rhythmen entdecken und mit Klängen und unterschiedlichen Percussionsinstrumenten experimentieren sowie eigene Musikinstrumente bauen. Sie haben die Möglichkeit, ihre Kultur und musikalischen Ausdrucksweisen aus den Heimatländern mit einzubringen. Neben den Flüchtlingskindern soll eine feste Gruppe von Kieler Kindern auch am Projekt teilnehmen.

  • Homepage zum Hindenburgufer-Projekt

    Projektträger:
    Kinderkulturbüro e.V.

    Die ZBBS führte in Kooperation mit dem Kinderkulturbüro das Projekt „Fortführung der Homepage zum Hindenburgufer-Projekt 2014“ durch. Mit diesem Projekt wurde für das Jahr 2015 die Domain www.in-die-geschichte-eingehen.de sichergestellt.

  • Marionettenbasteln mit Flüchtlingskindern

    Foto: Peter Beyer

    Projektträger:
    Peter Beyer Marionettenwerkstatt Kiel

    Aus Recyclingmaterialien bauen Kinder ab drei Jahren kleine Marionetten, die sie individuell mit Plüsch, Wollresten und allem, was zum Schmücken taugt, ausstaffieren. Die Kinder kleben und bemalen ihre Marionetten, um mit diesen Figuren dann auch zu spielen. Der Workshop vermittelt den Kindern, wie sie lernen, mit einfachen Materialien kreative Ideen zu verwirklichen. Die Marionetten werden auch als Mittler im Sprachunterricht eingesetzt.