Leider sind die Fördermittel für das Jahr 2026 bereits vollständig ausgeschöpft. Deshalb können wir für dieses Jahr keine weiteren Förderanträge annehmen.
Es tut uns sehr leid!

Leider sind die Fördermittel für das Jahr 2026 bereits vollständig ausgeschöpft. Deshalb können wir für dieses Jahr keine weiteren Förderanträge annehmen.
Es tut uns sehr leid!

31.07.2026 | 15:00 – 20:00 Uhr | Wall 40, 24103 Kiel
Eine Kooperation mit der Stiftung Wissenschaft und Demokratie
Demokratie ist mehr als ein politisches System – sie ist gelebter Alltag. Der Foto-Workshop „Demokratie sichtbar machen“ lädt dazu ein, diesen Alltag mit der Kamera zu entdecken und festzuhalten. Im Mittelpunkt steht die Suche nach Momenten und Orten, an denen demokratische Werte wie Mitbestimmung, Vielfalt, Freiheit und Zusammenhalt sichtbar werden.
Der Fotospaziergang durch Kiel verbindet Geschichte, Politik und persönliche Perspektiven. Zentrale Orte der Demokratie werden erkundet und fotografisch festgehalten, wobei der Blick darauf gerichtet ist, wie sich demokratische Werte im Stadtbild widerspiegeln.
Der Workshop beginnt am Bootshafen, wo das 1. Kieler Demokratiefestival erste Impulse liefert. Anschließend führt der Weg zum Denkmal des Kieler Matrosenaufstands. Dort stehen die historischen Wurzeln der Demokratie im Mittelpunkt und es entstehen Bildmotive, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Danach geht es weiter zum Landtag Schleswig-Holstein, dem Ort politischer Entscheidungen. Die moderne Architektur und die offene Lage direkt am Wasser bieten vielfältige Möglichkeiten, die Themen Transparenz und Mitbestimmung fotografisch umzusetzen.
Geleitet wird der Foto-Workshop von Grafikerin und Dozentin Betti Bogya.
Im Anschluss eröffnet eine Fahrt auf der Kieler Förde in Richtung Seegarten neue Perspektiven auf die Stadt. Vom Wasser aus lassen sich bekannte Orte neu entdecken und ungewohnte Bildmotive zu Freiheit, Offenheit und Bewegung einfangen. Nach der Rückkehr zum Bootshafen bleibt Zeit, die Atmosphäre des Demokratiefestivals aufzugreifen. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Besprechung der entstandenen Fotografien, bei der sowohl die inhaltliche Aussage als auch die fotografische Gestaltung im Fokus stehen.
Die Anzahl der verfügbaren Plätze ist begrenzt.
Die Veranstaltung findet unter anderem in den neu geschaffenen, modernen Veranstaltungsräumen im Erdgeschoss des Stiftungshauptsitzes der SW&D im Herzen der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel statt.
Vom Kieler Hauptbahnhof ist der Veranstaltungsort fußläufig in etwa 12 Minuten erreichbar.
Aufgrund des stark eingeschränkten Parkplatzangebots empfehlen wir eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Interessierte können sich hier anmelden: Annette Wiese-Krukowska (PfD Kiel/ZBBS), Mail: awk244@web.de


Die Partnerschaft für Demokratie Kiel lädt euch ganz herzlich ein zum
Kieler Demokratiefestival
Es findet im Rahmen des Kieler Bootshafensommers statt am Freitag, 31.7., von 15 bis 22 Uhr.
Für gute Stimmung sorgt gleich zu Beginn das Duo Akkordarbeit mit einem fröhlichen Mitmach-Konzert. https://www.akkordarbeit.org/ Gemeinsam Musik zu machen, macht gute Laune und bringt Spaß!
In den acht Pagoden am Kieler Bootshafen findet ihr zudem viele tolle Mitmach-Angebote für Groß und Klein. Vereine und Initiativen aus dem Kieler Bündnis für Demokratie bereiten vielfältige Aktivitäten für euch vor. Mit dabei sind der Interkulturelle Garten, das ZEIK und die ZEIK Kreativwerkstatt aus Gaarden.
Die Kinderrechte sind das Schwerpunktthema des Demokratiefestivals – dazu wird es ebenfalls viele kreative Mitmachangebote für Kinder und Familien geben!
Meldet euch außerdem gerne für den Foto-Workshop „Demokratie sichtbar machen“ an, der in einer der Pagoden angeboten wird – siehe gesonderte Ankündigung!
Werdet krea(k)tiv und feiert mit uns die Demokratie!

Heinz Ratz / Strom & Wasser
Der Lauf gegen die soziale Kälte
Ein Fest für die soziale Arbeit! Die guten stillen Kräfte in der Gesellschaft sichtbar machen! Uns um ein respektvolles Miteinander bemühen – darum geht es in der Aktion von Heinz Ratz, die ihn am 29.04 in die Pumpe nach Kiel führt – und bundesweit in über achtzig Städten stattfindet.
Im Frühjahr startet Heinz Ratz seinen Lauf gegen die (soziale) Kälte. Er möchte die Menschen und Einrichtungen in das Bewusstsein der Bevölkerung bringen, die sich unermüdlich bemühen, gesellschaftliche und individuelle Not aufzufangen, und in einer Zeit allgemeiner gesellschaftlicher Verhärtung für ein friedvolles, weltoffenes und solidarisches Miteinander stehen, das Mut macht und Hoffnung, in einer ansonsten immer kriegerischer und konfliktreicher wirkenden Zeit.
Tagsüber wird Ratz mit vielen solidarischen Künstler*innen Konzerte in Hospitzen, Wohnungslosenheimen, Frauenhäusern, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung spielen. Am Abend findet dann ein großes öffentliches Konzert mit allen Beteiligten statt, in dem sich die Einrichtungen vorstellen können und Spenden sammeln für wichtige Projekte.
Einlass 19 Uhr
Beginn 19:30 Uhr
Eintritt frei / Spende
In Kiel mit dabei:
Strom & Wasser (Kiel/Hamburg)
Anni Heger (Hamburg)
Martin Goldenbaum (Berlin)
Tillmann Dentler (Kiel)
Saad Alsayed (Kiel)
Akkordarbeit (Rendsburg/Kiel)
Eintritt frei / Spende
Quelle: Heinz Ratz
weitere Infos: www.offensivbuero.de

Literaturkonzert mit Roman Knižka und dem Bläserquintett OPUS 45
„Deutschland, siehst du das nicht?“ – Untergang der Weimarer Republik (1929–1933)
Texte u. a. von Erich Kästner, Mascha Kaléko, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Viktor Klemperer, Sebastian Haffner und Dorothy Thompson
Musik u. a. von Hanns Eisler, Kurt Weill, Erwin Schulhoff, Paul Juon, Jean Françaix – ebenso wie Swing und Schlager von Cole Porter und den Comedian Harmonists
Rezitation: Roman Knižka
Dramaturgie: Kathrin Liebhäuser
Dauer des Konzerts: ca. 90 Minuten (ohne Pause)
Extra-Kapitel: Kiel 1929-1933
Inhalt
„Deutschland, siehst du das nicht?“ – der Titel greift eine eindringliche Zeile aus Kurt Tucholskys Gedicht Deutschland, erwache! von 1930 auf. Es ist ein scharf formulierter Warnruf vor Radikalisierung, Gewalt und dem Zerfall demokratischer Normen. Vielleicht ahnte Tucholsky bereits, dass der Untergang der ersten deutschen Demokratie bevorstand: Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit, soziale Not, politische Radikalisierung, Straßenschlachten, Notverordnungen und Präsidialkabinette prägten das Bild – die junge Republik taumelte unaufhaltsam ihrem Ende entgegen.
Und doch war dies auch eine Zeit kultureller Blüte. Brecht und Weill erfanden die Oper neu, Walter Mehrings Der Kaufmann von Berlin löste einen Theaterskandal aus. Die Uraufführung von Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues provozierte Nazi-Proteste, während Marlene Dietrich als Lola die Leinwand eroberte. Massen strömten zu Sportveranstaltungen, Boxweltmeister Max Schmeling wurde zur Ikone, die Großstädte feierten Rausch und Rebellion: Sex, Drogen, Charleston.
In ihrem neuen Programm begeben sich Roman Knižka und OPUS 45 in diese dramatische wie schillernde Schlussphase der Weimarer Republik – und knüpfen damit an ihr viel beachtetes Weimar-Programm In diesem Land … zum Krisenjahr 1923 an. Vom Tod Gustav Stresemanns bis zur Machtübernahme Hitlers verfolgt Roman Knižka die politischen und gesellschaftlichen Stationen dieses finalen Kapitels. Literarische Texte von Erich Kästner, Mascha Kaléko, Bertolt Brecht und Kurt Tucholsky treffen auf zeitgenössische Reportagen und Tagebücher – etwa von Viktor Klemperer, Sebastian Haffner oder Dorothy Thompson. Ein regionaler Akzent beleuchtet zudem, wie die Menschen in Kiel die politischen Umbrüche dieser Jahre erlebten.
Das Bläserquintett OPUS 45 bildet die musikalische Vielfalt der Epoche ab – mit Werken von Hanns Eisler, Kurt Weill, Erwin Schulhoff, Paul Juon oder Jean Françaix. Daneben erklingen Schlager und Tanzmusik jener Jahre – von Cole Porter bis zu den Comedian Harmonists.
Die Weimarer Republik war keine Totgeburt. Ihr Scheitern war nicht zwangsläufig. Am Ende des Programms steht daher die zentrale Frage:
Welche Lehren ziehen wir heute aus dem Untergang der ersten deutschen Demokratie?
Die Künstler:innen
Roman Knižka wurde 1970 in Bautzen geboren, erlernte an der Dresdner Semperoper zunächst den Beruf des Theatertischlers und verließ die DDR noch vor dem Mauerfall über die Grüne Grenze. Nach seinem Studium an der Bochumer Schauspielschule spielte er zunächst am dortigen Schauspielhaus und begann dann, sich einen Namen in TV-Dramen, Liebesfilmen, Tatorten und diversen Kinoproduktionen zu machen. Daneben spricht er regelmäßig Hörbücher ein und ist mit großem Erfolg auf der Bühne aktiv. Seine markante, wandlungsfähige und einnehmende Stimme begeistert sowohl Kinder als auch Erwachsene.
Das Bläserquintett OPUS 45 gründete sich bei einem Berliner Orchesterprojekt: Johannes Brahms’ Ein deutsches Requiem (Opus 45) stand auf dem Programm und ist seither namensgebend. Das Bläserquintett, bestehend u. a. aus Musiker:innen der Hamburgischen Staatsoper, des Beethoven Orchesters Bonn, der NDR Radiophilharmonie Hannover und der Dresdner Philharmonie, beschreitet seit einiger Zeit gemeinsam mit dem Schauspieler Roman Knižka neue, disziplinübergreifende Wege. So entstanden acht Literaturkonzerte, die in der deutschsprachigen Konzertlandschaft einmalig sind – etwa das Programm zum NS-Widerstand (Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen!) oder die szenische Lesung zu Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland, die das Ensemble mit dem Primo-Levi-Zitat Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen … betitelte.
Auszeichnung
Am 30. Oktober 2025 wurden die Künstler explizit für dieses Programm mit dem Hans-Frankenthal-Preis 2025 der Stiftung Auschwitz-Komitee
ausgezeichnet.
Kontakt zum Ensemble:
Benjamin Comparot
Bredenbekstr. 2
22397 Hamburg
(0176) 62 11 00 83
benjamin.comparot@gmx.de
»Showreel« (Rollenbeispiele) Roman Knižka:
https://t1p.de/dm6ms
www.opus-45.de
www.opus45-derfilm.de
www.facebook.com/opus45
www.instagram.com/ensembleopus45
Tickets bei https://theater-kiel.de/produktionen/deutschland-siehst-du-das-nicht.html

Anmeldung unter schleswig-holstein@digev.de
Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt.
am Montag, 1. Dez., 19 Uhr
Einlass ab 18:30 Uhr
Sechs Millionen, wer bietet mehr? Judenhass an deutschen Schulen
»Für Tausende deutsche Schüler ist der Rapper Ben Salomo der erste Jude, den sie im Leben treffen. Der Berliner ist seit Jahren auf Tour durch Schulen überall in Deutschland unterwegs. Jedes Jahr hält er rund 150 Vorträge in Turnhallen oder Aulen zu den Themen: Was sind Juden? Was ist Antisemitismus? Wie konnte der Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 passieren? Und wie daraufhin der Hass auf Juden eskalieren? Das sind Fragen, die er mit Schülerinnen, Schülern und deren Lehrern diskutiert – deutsche, muslimische, zugewandert oder hier geboren. In seinem Buch hat er aufgeschrieben, was er dabei erlebt. Was Hoffnung macht und was alarmiert. Wie die Erinnerung an den Holocaust verblasst. Und was man tun kann, damit sich die Geschichte nicht durch Zeitablauf erledigt – wohlwissend, dass die Schüler von heute die Gesellschaft von morgen repräsentieren.« ( https://www.suhrkamp.de/buch/sechs-millionen-wer-bietet-mehro-t-9783633543427 )


Feier zum 40. Geburtstag der ZBBS am 12. September 2025
Aus Anlass des runden Geburtstages der ZBBS wurde ein großes und sehr informatives Fest ausgerichtet, das im soziokulturellen Zentrum Kiels „Die PUMPE“ stattfand. Mehrere hundert Gäste kamen zu dem Fest. Stadtpräsidentin Bettina Aust, die Zuwanderungsbeauftragte SH Doris Kratz-Hinrichsen und die Sozialministerin SH Aminata Touré hielten Grußworte.
https://www.zbbs-sh.de/40-jahre-zbbs-feiern-wir-zusammen/
Aus Mitteln der PfD Kiel wurde der Zeichenautomat „Demokratomat“ des Comiccenters Kiel zur Verfügung gestellt. Hier konnten die Gäste bei den beiden im Demokratomat aktiven Künstler*innen Zeichnungen zu Themen rund um Demokratie und Vielfalt in Auftrag geben. Es entstand ein bunter Mix aus Kunstwerken in Postkartengröße. https://www.purefruit-magazin.de/zeichenautomat

Roman Knižka / Bläserquintett OPUS 45
„Ich wand’re durch Theresienstadt …“
Musikalische Lesung und Zeitzeugengespräch mit Edith Erbrich
Wie durch ein Wunder überlebte Edith Erbrich als Kind das Ghetto Theresienstadt – eines von nur 132 überlebenden Kindern. Heute berichtet sie als Zeitzeugin vom Alltag im „Vorhof der Hölle“ und engagiert sich unermüdlich gegen das Vergessen. In der musikalischen Lesung „Ich wand’re durch Theresienstadt …“ trifft ihre eindrucksvolle Lebensgeschichte auf bewegende Texte anderer Inhaftierter und Musik aus dem Lager selbst – gespielt vom Bläserquintett OPUS 45. Schauspieler Roman Knižka rezitiert aus Briefen, Gedichten und Erinnerungen. Im Anschluss steht Edith Erbrich dem Publikum für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
Tickets gibt es hier: https://www.theater-kiel.de/schauspiel-kiel/programm/produktion/titel/ich-wandre-durch-theresienstadt
Veranstalterinnen sind: PfD Kiel, Kieler Gesellschaft für Stadtgeschichte
Stadtpräsidentin Bettina Aust spricht zu Beginn ein Grußwort. Schüler*innen der Kieler Humboldtschule wirken am Programm mit.

Interkultureller Umzug und Fest – für Vielfalt, Offenheit und Zusammenhalt!
Am 24.05. um 13 Uhr (Treffpunkt Vinetaplatz) wollen wir gemeinsam durch Gaarden gehen, um zu zeigen: Gaarden ist bunt, vielfältig und lebendig! Ein Umzug, um die kulturelle Vielfalt unserer Gemeinschaft sichtbar zu machen! Lasst uns gemeinsam durch Gaarden ziehen und ein lebendiges, starkes Bild unserer Gemeinschaft malen. Bringt eure Freund*innen, Familie und Nachbarn mit – je mehr wir sind, desto lauter wird unser Ruf nach einer offenen und vielfältigen Gesellschaft!
Um 15 Uhr geht es weiter mit dem Fest auf dem Vinetaplatz mit Mitmachalktionen, Workshops und Live-Musik und Raum für Begegnungen und Austausch
Ab 22 Uhr Afterparty in der Räucherei mit dem Wobadub Soundsystem
Kommt vorbei, feiert mit uns und macht den 24.05.2025 zu einem Tag, an dem wir alle eins sind!
Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Miteinanders, des Austauschs und der Freude an kulturellen Unterschieden.
Wir freuen uns auf euch und auf einen Tag der Vielfalt!
Am Sonntag 25.05.2025 finden Atelierbegehungen im Kirchenweg (KiK – Kunst im Kirchenweg) statt und im ZEIK beginnt der Theatertag um 15 Uhr mit der Theatergruppe der Türkischen Gemeinde SH und um 16:30 spielt das Playback-Theater „Faces of Change“ .
Details zum gesamten Programm findet ihr auf https://gaardening.de/welcome/ und bei Instagram auf dem Kanal vom @zeik.zentrum
Das Fest wird organisiert vom ZEIK, Partnerschaft für Demokratie, ZBBS, Netzwerk für revolutionäre Ungeduld, der Kulturinitiative Gaarden und der Räucherei
Bei Interesse (zB am Umzug) E-Mail an kultur@gaardening.de

Roman Knižka & OPUS 45
Musikalische Lesung anlässlich 80 Jahre Kriegsende „Dass ein gutes Deutschland blühe…“
Freitag, 4. April 2025
19:00 Uhr
Petruskirche Kiel-Wik
Am 8. Mai 2025 jährt sich das Ende des von Hitler-Deutschland begonnenen Zweiten Weltkriegs zum achtzigsten Mal. Aus diesem Anlass versetzen sich Roman Knižka und die Musiker:innen in ihrem neuen, siebten Programm zurück ins Deutschland der Jahre 1945 bis 1949. „Dass ein gutes Deutschland blühe …“ erzählt von einem Land im Ausnahmezustand, vom Leben in Trümmern, von Schwarzmarktgeschäften, Hungerwintern, starken Frauen, alltäglicher Gewalt, von Vertriebenen, Kriegsheimkehrern, aber auch von politischen und kulturellen Neuanfängen.
Texte u.a. von Bertolt Brecht, Wolfgang Borchert, Margaret Bourke-White, Ruth Andreas-Friedrich, Stig Dagerman und Nelly Sachs
Musik u.a. von Ludwig van Beethoven, Hanns Eisler, Jean Françaix, Jacques Ibert, Karl Amadeus Hartmann, György Ligeti, Dmitri Schostakowitsch und Richard Strauss
Rezitation: Roman Knižka
Dramaturgie: Kathrin Liebhäuser
Dauer des Konzerts: ca. 90 Minuten (reine Spielzeit ohne Pause)
Der Eintritt ist frei.

Gemeinsam für eine offene Gesellschaft!
Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Feiert mit uns die Vielfalt!
Wo: Die Pumpe e.V., Haßstr. 22, 24103 Kiel
Wann: 19.03.2025
18 Uhr: Einlass
19 Uhr: Live Musik mit “NATIVO” Reggae Crossover und Weltmusik
Ab 20 Uhr: Weltmusik zum Tanzen

Es gibt auch Raum für Austausch, Kreativität und Ideen: Wie können wir eine Gesellschaft ohne Rassismus gestalten? Wie stärken wir das Miteinander?
Kommt vorbei, bringt eure Gedanken ein und lasst uns gemeinsam für eine offene und solidarische Zukunft eintreten und die Vielfalt feiern!
Kooperationspartner*innen: Die Pumpe e.V., ZBBS e.V., Afrodeutscher Verein Schleswig-Holstein e.V., Referat für Migration/ Landeshauptstadt Kiel, Förde VHS, Partnerschaft für Demokratie Kiel, Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V.

Vom 17. bis 30. März 2025 rücken die Internationalen Wochen gegen Rassismus unter dem Motto „Menschenwürde schützen“ die Notwendigkeit eines entschiedenen Engagements gegen Rassismus in den Fokus. Mit rund 80 Veranstaltungen in Schleswig-Holstein bieten sie Raum für Austausch, Information und Solidarität.
Rassismus, Antisemitismus und menschenfeindliche Ideologien gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bedrohen die demokratischen Werte. Betroffene erleben täglich Ausgrenzung, Misstrauen und Diskriminierung – oft mit weitreichenden Folgen. Die Aktionswochen schaffen Bewusstsein für diese Realität und laden dazu ein, über Ursachen und Auswirkungen von Rassismus ins Gespräch zu kommen.
Schleswig-Holstein setzt mit dem Landesaktionsplan gegen Rassismus ein klares Zeichen für Vielfalt und Demokratie. Gefördert werden Projekte, die Vorurteile abbauen, Betroffene unterstützen und Bildung für Toleranz und Zusammenhalt stärken. Der Erfolg dieses Engagements lebt vom Mitwirken vieler Akteurinnen und Akteure aus der Zivilgesellschaft, den Kommunen, der Landespolizei und weiteren Institutionen.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus bieten die Gelegenheit, gemeinsam Position zu beziehen: für eine offene Gesellschaft, die Vielfalt wertschätzt, Menschenwürde schützt und entschieden gegen Rassismus eintritt.
Das gesamte Programm findet ihr unter: www.ldz-sh.de/iwgr (auch als PDF-Download)